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Kirchgemeindeversammlung

Das Beschlussprotokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 30. November 2011 zum downloaden finden Sie ganz unten

In einer sehr gut besuchten Versammlung ist die Kirchgemeinde Illnau-Effretikon sämtlichen Anträgen der Kirchenpflege gefolgt.

Über 100 Stimmberechtigte haben am vergangenen Mittwoch in der Kirche Illnau über vier Traktanden befunden.

Zugestimmt hat die Versammlung dem Voranschlag 2012, welcher einen Aufwand und Ertrag von je CHF 2'480‘000 vorsieht. Der Steuerfuss wird bis anhin bei 13% belassen.

Mehr zu reden gaben 20 zusätzliche Stellenprozente in der sozialdiakonischen Arbeit. In einem auf 3 Jahre befristeten Projekt werden Kontakte zwischen Mitgliedern der Kirchgemeinde und fremdsprachigen Einwanderern gefördert. Letztlich sollen Migranten zu einem Teil des kirchlichen Lebens werden und dieses auch bereichern. Die Versammlung bewies den Mut und die Weitsicht, die Chance der Anschubfinanzierung durch die Kantonalkirche zu packen und ein bestehendes Wirkungsfeld der diakonischen Arbeit zu erweitern; insbesondere in Effretikon mit seinem hohen Ausländeranteil.

Patrick Stark, scheidender Präsident der Kirchenpflege Illnau-Effretikon verstand es anschliessend, die im März 2012 anstehenden Pfarrwahlen für die Amtsdauer 2012–16 transparent darzu-stellen: aufgrund der Mitgliederzahl habe die Kirchgemeinde neu zwei ordentliche sowie eine Ergänzungspfarrstelle zur Verfügung. Dies bedeute, dass ab der nächsten Amtsdauer eine or-dentliche in eine Ergänzungspfarrstelle umgewandelt werden muss. Die Auswirkungen dieses Entscheids sind zwar gering, da das Stellenpensum der Ergänzungspfarrstelle von 100% wäh-rend der gesamten Amtszeit zugesichert ist. Aufgrund dieser Ausgangslage beantragte die Kir-chenpflege den Stimmberechtigten, Pfarrerin Annemarie Geiger-Feller und Pfarrer Andreas Ma-nig in Stellenteilung sowie Pfarrer Konrad Müller auf den beiden ordentlichen Pfarrstellen zu bes-tätigen und Pfarrer Corsin Baumann auf die Ergänzungspfarrstelle vorzuschlagen. Handlungslei-tend bei diesem Vorschlag war, dass die neue Amtsdauer die letzte ist, die Pfarrer Baumann erfüllen wird, da er 2016 kurz vor seiner Pensionierung stehen wird. Alle anderen Pfarrpersonen hätten noch wesentlich längere berufliche Perspektiven, wie Stark ausführte. Es käme nur der Wahlvorschlag von Pfarrer Baumann zur Abstimmung, weil nur der Typ der Pfarrstelle von Bau-mann ändert.

Nach eingehender Diskussion stimmte die Versammlung dem Wahlvorschlag zu und sprach damit Pfarrer Baumann ihr Vertrauen kraftvoll aus.

Kontakt
Patrick Stark, Präsident der Kirchenpflege, 052 343 24 74, patrick.stark@zh.ref.ch

Downloads

Beschlussprotokoll 30.11.2011 (31KB)

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